Virales Marketing: Buzzword oder Erfolgsfaktor? (Teil 2)


Die Krux bei der Umsetzung viraler Kampagnen

Erstens: Die Botschaft/Information verbreitet sich nur weiter, wenn man es schafft viele Menschen davon zu begeistern. Und das ist nicht immer so einfach, wie man denkt. Es genügt nicht nur ein nettes Video hochzuladen & zu hoffen, dass es möglichst viele Leute finden.

Zweitens: Der Bekanntheitsgrad eines Produktes/einer Firma steigt bei einer gelungenen Aktion, aber der Einfluss auf den Verkauf ist nicht so leicht nachvollziehbar. D.h. es entstehen Kosten, aber ein direkter finanzieller Erfolg ist nicht unbedingt kontrollierbar.

 

Wie gestalten Sie eine erfolgreiche virale Kampagne?

Erfolgsfaktor 1: Versetzen Sie sich in den Nutzer!

Was begeistert die Empfänger? Ist das Video witzig, hip, spannend, gut umgesetzt …? Ist die Aktion charmant und sympathisch? Hat sie einen wirklichen Nutzen für den Interessenten/Kunden …?

Erfolgsfaktor 2: Der Preis: Ist die Information, das Produkt etc. kostenlos?

Ein wichtiger Faktor, der bei der raschen Verbreitung eine große Rolle spielt.

Erfolgsfaktor 3: Kann man die Botschaft leicht teilen und weiterleiten?

Bei einem Video bieten sich YouTube, Videoplattformen oder die eigene Homepage an, wodurch die begeisterten Empfänger nur den Link weitergeben müssen.

Erfolgsfaktor 4: Wen kennen Sie in Ihrem Freundes-/Bekanntenkreises, der ein guter Multiplikator wäre?

Identifizieren Sie vor allem in der Anfangsphase ihrer Aktion Meinungsführer oder Menschen, die ein großes Netzwerk haben. Nutzen Sie bestehende Beziehungsnetzwerke (XING, Facebook, E-Mail …) um ihre Botschaft zu streuen.

 

Noch ein Tipp für die Umsetzung

Bereiten Sie sich unbedingt im Vorfeld auf einen Ansturm vor. So sollte z. B. Ihre Website nicht in die Knie gehen.

 

Weitere Literatur zum Thema virales Marketing

Mehr zur Rolle des viralen Marketings im Web 2.0

Mehr über Definitionen und Typen des viralen Marketing (virale Verbreitungstypen)

Im Buch „Viralmarketing Wie Sie Mundpropaganda gezielt auslösen und gewinnbringend nutzen“ von Sascha Langner

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